Wie gehen wir damit um, dass nicht alles gelingen kann? Welche Geschichten erzählen wir uns über das, was nicht zündet, sondern im Versuch stecken bleibt? Und was unterscheidet das Scheitern von der klugen Entscheidung, etwas, das an ein Ende gekommen ist, aufzugeben? Dieses Heft geht in Beiträgen von produzierenden, verwertenden und gestaltenden Protagonistinnen und Protagonisten der Buchbranche der Frage nach, wie ein guter Abschluss und auch ein guter Neuanfang aussehen könnten.
Mit Beiträgen von Anne Carson, Roman Ehrlich, Friedrich Forssman, Wolfgang Hegewald, Maria-Christina Piwowarski, Olga Radetzkaja, Thomas von Steinaecker, Selma Wels und vielen mehr.

Eine Standortbestimmung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
In der Gegenwartsliteratur ist die Zuversicht als Schwester der Hoffnung überall zu finden. Würde man immer wieder neu nach Wörtern, Formen und Geschichten suchen, wenn es die Zuversicht nicht gäbe? Zwar nimmt die Zahl der Buchkäufer*innen in Deutschland seit Jahren ab. Die klassischen Institutionen des Literaturbetriebs stehen massiv unter Druck. Von populistischen Angriffen auf Diversität, auf intellektuellen Anspruch und ästhetischen Eigensinn ganz zu schweigen. Dennoch ist die deutschsprachige Gegenwartsliteratur so offen und divers, so komplex und lebendig wie nie. Dieses Heft der Neuen Rundschau - das als spielerisches Glossar angelegt ist - will diese Freiheit und Vielfalt nicht nur verteidigen und feiern. Es will noch viel mehr davon!
Mit Beiträgen von Clemens J. Setz, Ozan Zakariya Keskinkiliç, Teresa Präauer und vielen anderen.











