Während ich den Spätsommer auf dem Balkon genieße, habe ich mich gerne in das winterliche Crystal Pines in den kanadischen Bergen entführen lassen. Das kanadische Snowboard-Team ist mir ans Herz gewachsen, diese jungen Athleten, die einem immensen Druck seitens Veranstalter, Coach und Sponsoren ausgesetzt sind. Auch die Fans vergessen oft, dass es ganz normale Menschen sind, die hier Spitzenleistungen vollbringen sollen und keine Supermänner und -frauen.
Wie weit bin ich bereit zu gehen, um mein Ziel zu erreichen? Und darf dabei die Menschlichkeit auf der Strecke bleiben?
Tine Nell bezaubert mit winterlicher Gemütlichkeit sogar mich, die ich mit Winter nicht viel anfangen kann. Aber wenn der Schnee fällt und alles still wird, genieße auch ich die Atmosphäre in Crystal Pines. Vielleicht probiere ich auch mal Rileys Lieblingsgetränk, heiße Schokolade mit Chili und ein Besuch im Frosty Moose ist natürlich ein Muss.
Ich flitze mit dem Snowmobil über die Piste, bewundere die Snowboarder auf den Halfpipes und genieße nach der Kälte das wärmende Wasser im Jacuzzi, was für eine wunderbare Werbung für den kanadischen Winter.
Für alle Fans der Optik bietet a winter of us ein Daumenkino mit Snowboardmotiven, eine coole Idee, die ich lange nicht mehr gesehen habe.
Wer Lust hat sich ein paar Stunden mit sympathischen Charakteren und einer romantischen Liebesgeschichte vom Alltag ablenken zu lassen, der ist bei Tine Nell genau richtig. Mich berühren ihre Geschichten immer sehr und nur sehr ungern klappe ich das Buch am Ende zu, ich möchte noch länger in Crystal Pines verweilen.
Snowboarder sagen: Snowboarden ist die schönste Art, den Winter zu umarmen, ich finde: Lesen ist die beste Art, den Winter zu genießen. Mit Büchern wie a winter of us bin ich gewappnet für die kalte Jahreszeit und gebe sehr gerne eine Leseempfehlung.