Ein interessanter Auftakt mit gutem Setting, brutalen Prüfungen und Intrigen.
Sora entstammt einer Familie mit magischen Fähigkeiten, da sie aber keine hat, wird sie ausgeschlossen. Eines Tages kommt eine Nachricht von ihrem Vater und sie kehrt zu ihrem Clan zurück, wobei sie ein Ziel verfolgt. Womit sie nicht gerechnet hat ist, dass sie sich schon bald verschiedenen Prüfungen wird stellen müssen.Sora ist eine selbstbewusste Person, die für sich und andere einsteht. Sie hat mir als Hauptperson gut gefallen, weil sie mutig und klug ist und auch Freundlichkeit gezeigt hat. Der Gott Ran ist interessant. Am Anfang wirkt er unfreundlich und überheblich, mit der Zeit ändert sich das aber und er wird einem sympathisch. Ähnlich sieht es bei Soras Schwester Jia aus. Sie macht eine tolle Entwicklung durch, weshalb ich mich schon auf den nächsten Band freue, der aus ihrer Sicht ist. Die Handlung mit den verschiedenen Prüfungen ist interessant gewesen, genauso wie das ganze Familiendrama. Die Höllenprüfungen sind recht brutal, womit ich so nicht gerechnet habe. Was mir an denen aber gefallen hat ist, dass sie einen Bezug zu Korea hatten und nicht einfach zufällige Aufgaben gewesen sind. Es gibt immer wieder spannende Momente und die ein oder andere überraschende Wendung, insgesamt konnte mich die Geschichte aber nicht ganz abholen und ich hätte gerne auch etwas mehr von Korea zu sehen bekommen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Insbesondere die Prüfungen sind packend geschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Ich kann das Buch empfehlen, wenn man sich für Korea und koreanische Legenden interessiert und gerne Bücher mit brutalen Prüfungen liest. Auch die Protagonisten finde ich gelungen und sie machen gute Entwicklung durch.