Anfang des Jahres kam man in den sozialen Medien an "Kill for me" von Steve Cavanagh kaum vorbei. Gefühlt jeder feierte den Thriller als Highlight. Nun hat das Buch es also auch in mein Zuhause geschafft und ja, ich stimme meinen Vorrednern zu, diese Geschichte ist einfach sensationell spannend. Ich habe die 500 Seiten wirklich durchgesuchtet und konnte "Kill for me" kaum aus der Hand legen. Schon die Prämisse fand ich äußerst originell. Amanda und Wendy treffen sich bei einer Selbsthilfegruppe. In Weinlaune beschließen sie, jeweils den Menschen umzubringen, der so viel Leid über das Leben der anderen gebracht hat. Ein Plan, der so bombensicher schien um davon zu kommen gerät plötzlich völlig aus dem Ruder. Amanda gerät ins Visier der Polizei und muss ihre Unschuld beweisen. Parallel dazu wird die Geschichte von Ruth erzählt, die Opfer eines brutalen Täters wurde. Nachdem der Leser diese tragischen Schicksale erfahren hat, dreht die Handlung voll auf. Gefühlt bringt plötzlich jeder jeden um bzw. versucht es. Der Autor kreiert eine atemlose Spannung und ein fantastisches Verwirrspiel. Wer steckt hinter welchem Alias und wie hängt alles zusammen?Als es dann an die Aufklärung geht, ist man ein ums andere Mal erstaunt über die Enthüllungen. Steven Cavanaugh knallt Plottwist nach Plottwist auf den Tisch und insbesondere der Allerletzte lässt den Leser atemlos die letzte Seite umblättern. "Kill for me" ist eine absolute Leseempfehlung. Diesen Thriller dürfen Liebhaber des Genres keinesfalls verpassen.