ACHTUNG: DIESE REZENSION KÖNNTE KLEINE SPOILER ENTHALTENViolette und Loan sind eigentlich nur beste Freunde, doch irgendwie war zwischen den beiden schon immer eine Tension, vor allem weil sie in der gleichen WG wohnen.Ich habe bereits ein Buch von Morgane Moncomble gelesen, das ich geliebt habe, weil es so emotional war, weswegen ich auch an dieses Buch hohe Erwartungen hatte. Diese wurden leider nicht zu 100 Prozent erfüllt. Deswegen ist meine Meinung jetzt eher zwiegespalten.Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen. Durch den leichten Schreibstil bin ich beim Lesen echt schnell vorangekommen. Generell habe ich aber das Gefühl, dass sich der Schreibstil im Laufe des Buches entweder verschlechtert hat oder meine Wut auf die Charaktere meinen Lesespaß verringert hat.Von Anfang an war klar, dass Loan und Violette mehr als nur Freunde sind, aber ich finde es krank, wie sie es immer nur so dargestellt haben, als wäre es völlig normal, sich so gegenüber Freunden zu verhalten, denn das ist es nicht. Violettes Verhalten war weder gegenüber Loan, noch gegenüber Clement okay und ich finde in diesem Buch wird die ganze Situation sehr romantisiert, während Loan einfach nur ihre Mitmenschen ausnutzt. Loan und Violette konnten sich aber ehrlich gesagt beide nie richtig entscheiden.Es gab tatsächlich einen Part in diesem Buch, den ich nicht direkt erwartet habe und der mich deswegen emotional etwas mitgenommen hat. Doch ich hatte das Gefühl dieser Plottwist war für zwei Kapitel relevant und danach nicht mehr wirklich.Warum im Epilog die ganze Zeit nur über das Gewicht gesprochen wurde, fand ich auch etwas komisch und unnötig.Alles in allem weiß ich nicht ganz, was ich von dem Buch halten soll. Für mich enthielt es leider nicht wirklich das, was eine schöne Liebesgeschichte für mich ausmacht.