Was für ein Fund vor Sylt. Vor mehr als 120 Jahren war die Amphitrite, ein Handelsschiff, gesunken und nun am Meeresgrund entdeckt worden.
Jörg, Lebenspartner von Kommissarin Nele Petersen, ist beruflich Taucher und das Institut, für das er arbeitet, forscht wegen des Handelsschiffes. Kollege Hannes und auch René sind mit von der Partie. Doch bei dem Tauchgang unten beim Wrack zusammen mit René kommt Hannes ums Leben. Eigentlich hätte Jörg den Tauchgang machen sollen, doch der war wegen eines MagenDarm-Infekt unpässlich. Hannes Tod ruft Nele Petersen und ihren Kollegen Ole Schiller auf den Plan. Es gilt zu ermitteln, was todesursächlich war. Ein Unfall oder gar Mord? Es tauchen auch mysteriöse Warnungen auf
Dann ist der Tag gekommen. Jörg wird wieder tauchen zusammen mit René. Das Wrack weiter untersuchen.
Zwischenzeitlich hegt Nele einen schrecklichen Verdacht und bevor sie diesen äußern und Jörg warnen kann, es ist zu spät. Jörg entgeht bei einem Tauchgang nur knapp einem Anschlag. Schnell ist klar, dass es hier um etwas Persönliches geht. Gegen die Kommissare, gegen Jörg oder
Können die Ermittler den Täter schnell finden und Schlimmeres verhindern?
Puh, mit diesem 6. Band der Kripo SyltReihe ist Lea Jansen wieder ein absolut spannender Küstenkrimi gelungen.
Ich muss sagen, dass ich von Anfang an direkt in der Geschichte drin war und diese mich so gefesselt hat, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen habe. Es war schön, wieder als stille Beobachterin an der Seite von Nele Petersen und Ole Schiller zu ermitteln.
Es war wieder ein Fall der besonderen Art, bei dem die Autorin eine spannende Atmosphäre geschaffen hat, die einem an manchen Stellen auch Gänsehaut bereitet hat.
Ich finde toll, dass Lea immer wieder Wendungen einbaut, so dass man zwar erahnen kann, was passiert, doch sicher sein kann man sich nie.
Ich hatte eine spannende und unterhaltsame Lesezeit und gebe für diesen Küstenkrimi eine klare Leseempfehlung ab.