Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will.
Unversehens gerät die junge Frau in eine abenteuerliche Mordermittlung, in der sie den verschwundenen Peter aus dem Odeon-Club wiedersieht - und seine jüdische Mutter, die den Holocaust überlebt hat.
Aus dem Frauenheld ist ein ernster junger Mann geworden. Sie hilft Peter, seine Unschuld zu beweisen, und kommt ihm dabei immer näher. Als Helgas Freund Walther endlich aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrt und einen neuen Jazzclub gründet, ist Helga hin- und her gerissen.
Doch dann deckt sie ein Geheimnis auf, das alles verändert.
Nach "Wir tanzen in die Freiheit", bei der Elfie und Klaus im Fokus der Geschichte standen, geht es nun in der Fortsetzung verstärkt um Helga, Peter und Elfies Bruder Walther.
Die Freunde aus dem Odeon-Club müssen, wie alle anderen in der Nachkriegszeit auch, sehen wie sie im Alltag klar kommen, denn vieles läuft noch recht unrund in der "neuen Zeit".
Auch der von den Nazis geschürte Judenhass ist stellenweise noch immer mehr oder weniger offen vorhanden.
Die Swing-Freunde aber hoffen auf eine bessere, positive Zukunft.
Helga, die (als Frau?) nicht zum Anwaltsstudium zugelassen wurde, lebt ihren Gerechtigkeitssinn erstmal bei der Polizei aus.
Und so kann sie Peter vielleicht nicht nur helfen dessen Unschuld zu beweisen, sondern auch den wahren Täter zu finden.
Dazu muss Peter den Mut finden zu erzählen woher er den Toten kannte, was die beiden verband und was sie gemeinsam im Lager erlebt haben.
Und auch Walther muss sich der Wahrheit stellen.
"Wir fangen das Glück" ist eine gelungene Fortsetzung der Palmengarten-Saga.