Für mich eine ziemlich gelungene Forbidden Romance mit ordentlich Tension und Spice.
Mit "Burning Daylight" liefert Emily McIntire eine moderne Romeo-und-Julia-Adaption mit verfeindeten Familien, verbotener Liebe und jeder Menge Spannung zwischen den Protagonisten. Und auch wenn das Buch für mich nicht durchgehend auf dem gleichen Niveau blieb, hatte ich insgesamt richtig viel Spaß damit.Gerade das erste Drittel fand ich richtig stark. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Die Begegnungen zwischen Juliette und Roman, ihre Schlagabtausche und diese ständige Tension zwischen den beiden haben mich sofort gepackt. Danach flachte die Geschichte für mich etwas ab und hatte ein paar Längen - gut war sie aber trotzdem noch.Was für mich definitiv funktioniert hat: die Tension zwischen den beiden knallt ordentlich! ¿ Der verbale Schlagabtausch ist teilweise einfach purer Genuss und auch der Spice ist richtig gut geschrieben. Gleichzeitig fand ich die Geschichte für eine Romance überraschend tiefgründig, gerade wenn es um Familie, Erwartungen, Loyalität und die eigene Identität geht. Eine Sache sehe ich allerdings etwas anders als das Marketing: Für mich ist "Burning Daylight" keine klassische Dark Romance, sondern ganz klar Forbidden Romance mit dunkleren Elementen. Die Beziehung selbst empfand ich nicht als besonders toxisch oder moralisch düster - das "Dark" entsteht für mich eher durch die Familienfehde, Gewalt und die Geheimnisse im Hintergrund.Insgesamt also ein unterhaltsames und teilweise richtig packendes Buch mit viel Tension, gutem Spice und einer interessanten Romeo-und-Julia-Adaption. Nach dem starken Einstieg hätte ich mir zwar gewünscht, dass die Geschichte dieses Tempo beibehält, aber für mich reicht es trotzdem für 4 von 5 Sternen.