Magic Drowned in Blood hat mich wirklich richtig gut abgeholt. Vampire, Magie, ein düsteres College, zwei Prinzen, Intrigen und ein gefährlicher Wettstreit mit tödlichen Prüfungen genau meine Mischung.
Besonders der Wettstreit hat es mir angetan. Dieses ganze Prüfungs- und Konkurrenzgefühl hat mich total gepackt und hatte für mich stellenweise sogar einen kleinen Harry Potter und der Feuerkelch-Vibe. Natürlich deutlich düsterer, mit Vampiren, dunkler Magie und jeder Menge Geheimnisse.
Auch die Atmosphäre mochte ich richtig gern. Alles ist geheimnisvoll und irgendwie hatte ich ständig das Gefühl, dass ich eigentlich niemandem so richtig trauen sollte. Gerade bei den Prinzen war ich deshalb permanent am Rätseln, wer ehrlich ist und wer vielleicht doch noch etwas verschweigt.
Lark mochte ich ebenfalls sehr. Sie ist definitiv nicht perfekt und hat mich mit manchen Entscheidungen durchaus mal die Augen verdrehen lassen aber genau dadurch wirkte sie für mich angenehm menschlich.
Was mir besonders gefallen hat: Die Fantasy steht wirklich im Mittelpunkt. Die Welt, die Magie, die Intrigen und die Prüfungen bekommen viel Raum, während die Romance nicht alles andere überlagert.
An einigen Stellen hätte ich mir bei den emotionalen Entwicklungen noch etwas mehr Tiefe gewünscht, aber insgesamt hat mich die Geschichte richtig gepackt.
Und dieses Ende? Ich brauche Antworten. Viele Antworten.
Für mich ein richtig starker, düsterer Fantasy-Auftakt mit viel Magie, Geheimnissen und Charakteren, bei denen ich wirklich nicht wusste, wem ich trauen kann.