"Like hearts we heal" - der Band, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn brauche?Es ist kein Geheimnis mehr, dass im Abschlussband (diesmal wirklich?) der Winter-Dreams-Reihe Paisley und Knox getrennt sind.Ich bin sehr schwer in die Geschichte gestartet, habe das Buch über Tage und Wochen nicht angerührt, so wenig hat es mich interessiert. Denn gerade am Anfang wird nur rumgeheult. Die Geschichte setzt ca. ein Jahr nach der Trennung an, dennoch ist das das Top-Thema. Paisley kann Knox nicht sehen, ohne irgendwelche Ausfälle zu haben. Er kann sie nicht sehen, ohne irgendwelche besitzergreifenden Anwandlungen zu haben. Gähn. Für mich wurde die Situation eindeutig überdramatisiert, was sie unglaubwürdig gemacht hat.Aber irgendwann hat es mich dann doch gepackt. Ein paar Themen kamen neben der Trennung noch hinzu, die alles endlich abgerundet haben. Natürlich wird Paisley auch von ihrer Vergangenheit heimgesucht - und ohne spoilern zu wollen: Knox hat es diesbezüglich echt versaut. Überraschenderweise hat mir die Geschichte im weiteren Verlauf dann zugesagt. Die Spannung zwischen beiden fand ich gut, aber hat mich aber durch andere Umstände in der Geschichte nicht zu 100 % überzeugt. Ebenso die Emotionen, die einfach an der Grenze zwischen Glaubwürdigkeit und Übertreibung lagen. Den Schluss fand ich etwas übereilt, ein paar Seiten mehr hätten ihm gut getan. Und der Epilog war... Friede, Freude, Eierkuchen. Habe ich "Like hearts we heal" nun also gebraucht oder nicht? Da bin ich sehr zwiegespalten. Nach überwundenen Startschwierigkeiten fand ich es in Ordnung, und ja: Auch fiktive Lovestories müssen nicht ihr Happy End haben... oder doch?