Andreas Russenberger schafft es immer wieder aufs Neue, spannende Kriminalromane zu schreiben, die wirklich fesseln. Sein neustes Buch ist "Zürich-City" - ein zunächst merkwürdiger Titel, bis man merkt, dass es sich auf dem Cover um ein Straßenschild handelt. Zürich ist die Stadt der Banken und der Wirtschaft, aufregend, groß und spannend. Jedoch beginnt der Krimimalroman zunächst im Kongo, wo es um Rohstoffe geht. Diese sind weltweit von großer Bedeutung. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass es hier um Tote und Kriminalität gehen muss. In der Schweiz scheint es beschaulicher, aber nur auf den ersten Blick, denn auch hier gibt es Tote. Und hier beginnt der Sog des Buches, das Können des Autors, so dass man das Buch nach Möglichkeit in einem Rutsch lesen möchte. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend.... Grandios! Vor allem, weil es hier im Buch um Macht, Verantwortung und Manipulation geht. Man muss die Cleverness entschlüsseln. Ein gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehlen möchte!!!