
Kommunikation ist allgegenwärtig. Stille jedoch selten.
Wir senden, reagieren, bewerten und verlieren dabei zunehmend den Kontakt zu uns selbst. Dieses Buch rückt eine unbequeme These ins Zentrum: Nicht mangelnde Kommunikation belastet unsere Gesellschaft, sondern der Verlust von Stille.
Ausgehend von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen analysiert der Autor, wie digitale Dauerreize und permanente Erreichbarkeit unsere Aufmerksamkeit, Emotionen und Selbstwahrnehmung beeinträchtigen. Er zeigt, dass Stille ein unverzichtbarer Bestandteil gelingender Kommunikation ist und als Ressource für Selbstregulation, gedankliche Klarheit und tragfähige Beziehungen wirkt.
Das Buch richtet sich an alle, die verstehen möchten, wie ein gelingendes Leben in digital vernetzten Lebenswelten möglich bleibt und warum Stille zu einer Schlüsselkompetenz zeitgemäßer Selbstfürsorge wird.
Inhaltsverzeichnis
Die verlorene Stille. - Kommunikation ist allgegenwärtig, Stille jedoch nicht. - Zerbrechliche Seelen: Krisen und psychische Gesundheit. - Wenn Stille fehlt: Digitale Reizüberflutung und ihre Folge. - Bewertungswahn(sinn) und digitale Aufmerksamkeitsbindung. - Der Weg zur Stille. - Wahrnehmung des Lärms im Innen und Außen. - Stille ermöglichen: Antwortreflexe unterbrechen. - Stille ertragen lernen. - Die Kraft der Stille. - Gehirn und Stille: neuronale Grundlagen innerer Regulation. - Atmung und Stille: Regulation des Nervensystems für bewusste Kommunikation. - Digitale Selbstfürsorge: Wege zu innerer Balance und äußerer Resonanz. - Schlussreflexion.
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