Das Buch "Promised in Blood" ist der zweite Teil der Broken Bloodlines Reihe von Sadie Kincaid und die Story knüpft unmittelbar an das Ende von Band ein an. Ophilias Kräfte erwachen und sie muss lernen sie zu kontrollieren, denn aufgrund ihrer Einzigartigkeit ist sie in ständiger Gefahr.Der Schreibstil der Autorin hat mir wie auch im ersten Teil wieder sehr gefallen. Er ist angenehm und gleichzeitig packend, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wurde. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir sehr gefallen hat. Neben Ophilia bekommt man so auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Vampire Axl, Xavier und Malachi sowie Professor Alexandros. Gerade bei letzterem empfand ich diese Einblicke als sehr spannend, da man ihn im ersten Teil als eher verschlossen und distanziert kennengelernt hat. So lernte man die Charaktere noch besser kennen und bekam verschiedene Blickwinkel auf die Ereignisse.Die Story an sich empfand ich schon als spannend und ich mochte es sehr, Ophilia dabei zu begleiten, wie sie langsam lernt, mit ihren Kräften umzugehen. Gleichzeitig entwickelt sich ihre Bezuehung zu den Vampiren immer weiter. Die Dynamik zwischen Ophilia, ihren Jungs und dem Professor hat mir dabei ebenfalls sehr gefallen. Ihr Band wird immer stärker und Ophilia findet nach und nach einen Ort, an dem sie sich zugehörig und akzeptiert fühlt.Auch die Charaktere sind wieder sehr schön gezeichnet. Ophilia fand ich wieder sehr sympathisch und ich mochte ihre Entwicklung in diesem Teil sehr gerne. Ebenso mochte ich Axl, Xavier und Malachi, die ihre ganz eigenen Persönlichkeiten und Eigenheiten mitbrachten, ebenso dass man einige Einblicke in die Vergangenheit und seine Fähigkeiten von Alexandros bekam, denn Ophilia schaffte es hinter seine distanzierte Fassade zu blicken. Das Zusammenspiel der Charaktere war hier wirklich schön zu beobachten und ich mochte es sehr zu erleben, wie sich nach und nach Vertrauen und Zusammengehörigkeit entwickeln.Natürlich kommen auch die Spicy-Szenen nicht zu kurz, denn die Vampire werden hier als sehr leidenschaftliche Wesen dargestellt. Ich mochte die Szenen an sich sehr gerne und sie passten auch grundsätzlich zur Dynamik zwischen Ophilia und den Vampiren, nur an einigen Stellen überlagerten sie die Story mir persönlich etwas zu sehr. Dafür nahm die Geschichte zum Ende hin nochmal deutlich Fahrt auf und wird richtig spannend, sodass man auf jeden Fall neugierig bleibt auf den nächsten Teil der Reihe.Insgesamt hat mir "Promised in Blood" wirklich gut gefallen. Es gibt viele spicy Szenen in der Geschichte, dem muss man sich bewusst sein. Ich habe Ophilia und ihre Vampire auf jeden Fall sehr lieb gewonnen und mochte die Dynamik zwischen ihnen. Ich vergebe dem Buch daher vier Sterne und freue mich schon sehr auf Band drei.