Casino Durable hat mich durch seinen Titel und die Verheißung eines für mich völlig neuen Settings auf sich aufmerksam gemacht. Denn Casino hatte ich in der Form noch nie.
Kurz zu den Äußerlichkeiten:
Das Cover ist wunderschön und der pinke Metallic-Effekt macht einiges her. In der vorderen Klappe findet man außerdem eine Illustration des Casinos und der beiden Hauptprotagonisten Dawn und Gabriel.
Hinten ist dann die komplette Reihe der Trilogie abgebildet, die alle 3 Durable-Brüder behandeln wird.
Nun zum Inhalt:
Den Klappentext findet ihr eigentlich überall, wo ihr auch das Buch kaufen könnt, von daher verzichte ich an dieser Stelle auf eine Inhaltszusammenfassung und gehe direkt zu meiner Meinung über.
Der Start war mega spannend, der Schreibstil hat direkt gut gefallen, und man lernt viel von Dawn und ihrer Vergangenheit kennen. Selbiges gilt auch für Gabriel. Vor allem die kleinen Kapitelüberschriften, wenn man diese denn so nennen kann, sagen unfassbar viel über deren Kindheit und ihr Aufwachsen aus. Und quasi jede einzelne tut einem in der Seele weh.
Allerdings hat die Geschichte für mich aber nach einigen Kapiteln kurzzeitig etwas den Reiz verloren. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, ob es nur der falsche Zeitpunkt für die Geschichte war (oder einfach ein paar schlechte Tage meinerseits) oder an der Geschichte selbst. Aber ich habe den Fokus und die Story mich etwas verloren. Ab einem gewissen Punkt war ich aber wieder direkt voll dabei und das Durable und seine Bewohner hatten wieder meine volle Aufmerksamkeit.
Es war spannend, und vielschichtig, Dawns und Gabriels vorsichtige Annäherung schmerzhaft und heilend zugleich.
Menschen dieses Kalibers so brechen zu sehen, immer wieder aufs Neue, hat mir die Tränen in die Augen getrieben, nur um im Anschluss Wut über die Umstände explodieren zu lassen.
Casino Durable - All in with the Devil war eine Achterbahn der Gefühle voller Schmerz, heilsamer Momente und einer Found Family, die alles füreinander tun würde. All in eben.