Bitte nur weiterlesen wer den ersten Band schon kennt, es wird Spoiler enthalten.
Im zweiten Band "Academy of Lies- Autopsie einer Lüge" geht es nahtlos weiter auf der Suche nach dem Arcanum. Wobei sich der Anfang dieses Mal deutlich abhebt was die Stimmung angeht. Wo es im ersten Band deutlich spannender los ging, hat die Autorin Nina diesmal ihr Hauptaugenmerk auf Trauer, Verlust und Ängsten gelegt. Quinn ist in einem schwarzen Loch gefangen seit dem Tod ihres Bruders und versucht sich da raus zu kämpfen. Diese Abschnitte haben mir Quinn in einem ganz anderen Licht gezeigt, sie ist nicht kalt und unnahbar, so langsam beginnt sie sich zu öffnen und zeigt das auch sie einfach nur Angst hat.
Die Spannung steigt dann aber relativ schnell wieder an, als Quinn anfängt sich den Aufgaben des Zirkels zu stellen. Die Situationen empfand ich durchweg beklemmend und habe mit Quinn mitgefiebert.
Auch mit Leonas hat sich etwas getan. So langsam hat Quinn sich auch ihn gegenüber endlich geöffnet, aber wie auch schon im ersten Teil sehr zaghaft und langsam.
Das Ende war ein richtiger Showdown, nicht nur das die Autorin da noch einige Twits eingebaut hat die mich kalt erwischt haben, es war auch unglaublich spannend und nervenaufreibend.
Academy of Lies gehört zu den Büchern, die mich wirklich begeistert haben. Besonders fasziniert hat mich, wie die Autorin Fiktion mit medizinischem Wissen verknüpft und dabei so viele tiefgründige Themen anspricht. Diese Mischung hat das Lesen für mich zu einer abwechslungsreichen und gleichzeitig unglaublich spannenden Reise gemacht.