Lets Split Up sorgt von Anfang an für so eine Art Scooby Doo Feeling. Man wird mit einem echt spannenden Prolog gelockt, in dem der Carrington Ghoul zwei Teenager ermordet. Um den Ghoul ranken sich seit Jahrzehnten die Legenden der Stadt, die mega gruselig sind - doch existiert er wirklich? Oder wütet etwas anderes in der kleinen Stadt?Ich muss gestehen, dass der Autor es über eine sehr weite Strecke geschafft hat, mich auf eine falsche Fährte zu locken und ich eigentlich die ganze Zeit dachte, ich wüsste, wie die Geschichte ausgeht. Dem war aber nicht so und er wusste einen wirklich zu überraschen! Die Figuren mochte ich eigentlich ganz gerne. Die beiden Jungs, die sich zueinander hingezogen fühlen, das toughe Mädchen und die Neue in der Stadt, bei der niemand so recht weiß, ob man ihr trauen kann. Allerdings fand ich den LGBTQ Anteil fast ein bisschen zu hoch. Ich hab nichts dagegen, aber wenn die beiden Boys schon schwul sind, wie realistisch ist es dann, dass eines der Mädchen bi ist? Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.Die Morde fand ich ziemlich cool inszeniert und die kleine Stadt war ganz schön spooky. Auch die Auflösung war ziemlich gut. Deswegen und weil ich denke,d ass er noch slashermäßiger angelegt sein könnte, werde ich den zweiten Band auf jeden Fall auch lesen.