Nicht mein letztes von Emma Scott
Falling Like Stars war mein erstes Buch von Emma Scott - und definitiv nicht mein letztes.Schon der Prolog macht deutlich, dass einen keine leichte Geschichte erwartet. Das Buch greift ernste Themen wie Trauer, Verlust, Schuldgefühle, Selbstzerstörung sowie toxische Beziehungen auf und geht dabei sensibel und respektvoll mit ihnen um.Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Rowan und Zach tragen beide schwere Lasten mit sich herum und müssen erst lernen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, bevor sie sich wirklich aufeinander einlassen können. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, authentisch und auf Augenhöhe. Es war schön zu sehen, wie sie sich gegenseitig unterstützen, ohne voneinander abhängig zu werden.Auch der Schreibstil von Emma Scott hat mich überzeugt. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und die Charaktere waren greifbar und sympathisch. Besonders Rowan hat mich mit ihrer persönlichen Entwicklung beeindruckt. Gleichzeitig fand ich die kritischen Einblicke in die Filmbranche sehr interessant.Ein kleiner Kritikpunkt war für mich allerdings die große Wendung der Geschichte. Diese habe ich leider schon recht früh kommen sehen, wodurch mich das Finale nicht mehr wirklich überraschen konnte. Dadurch hat mich die Geschichte emotional nicht ganz so stark getroffen, wie ich es mir erhofft hatte.Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von Emma Scott zu entdecken.