Klappentext.
Glücksburg an der Ostsee. In einer hellen Sommernacht stürzt sich Anna Schmidt vom Steg ins Meer Trauerredner Mads Madsen kann sie nicht retten. Kurz darauf steht ihre neunjährige Tochter Tilly vor ihm. Ihre Mutter hat ihr eine letzte Botschaft hinterlassen. Nur weiß niemand, wie sie lautet. Mads verspricht, es herauszufinden, schließlich ist er der Mann der letzten Worte. Doch je tiefer er in Annas Vergangenheit eindringt, desto mehr Ungereimtheiten entdeckt er. Bald wird klar: Anna Schmidt ist einer gefährlichen Wahrheit zu nahe gekommen. Mads lässt Tilly nicht allein, und er begreift: Sie stecken beide in einem Spiel, dessen Regeln sie nicht kennen und dessen Einsatz immer höher wird.
Hauptkommissarin Mills, die sonst vor keinem Konflikt zurückschreckt, kann ihm nicht helfen. Die Akte ist gesperrt, der Fall wird ihr entzogen. Unterstützt von seinem exzentrischen Vater und seinem besten Freund, einem passionierten Bestatter, sucht Mads weiter nach der Wahrheit und nach der Botschaft, die Anna ihrer Tochter hinterlassen hat. Denn sie ist der Schlüssel zu allem.
Niemals geht man so ganz ist der 2. Band der Reihe Ein Trauerredner ermittelt von Andreas Izquierdo.
Der Autor hat wieder ein spannendes und auch humorvolles Szenario erdacht.
Mads Madsen wird Zeuge, als sich eine junge Frau namens Anna Schmidt von einem Steg ins Meer stürzt. Er kann ihr nicht mehr helfen. Bekommt aber noch eine kryptisch verfasste Botschaft an ihre Tochter mit.
Mads, der sich als Mann der letzten Worte in der Pflicht sieht, versucht, die Botschaft für die 9-jährige Tochter zu entschlüsseln. Es stellt sich heraus, dass die Frau erst kurz unter ihrem Namen Anna Schmidt existiert. Bei weiteren Nachforschungen geraten er und die kleine Tochter ins Visier der Verfolger.
Im Mittelpunkt steht der Trauerredner Mads Madsen. Er ist Trauerredner mit einem großen Gerechtigkeitssinn. Vom Wesen her ist er etwas blauäugig und erfrischend unkonventionell.
Mads' exzentrischer und hyperaktiver Vater Fridtjof, der Beerdigungsunternehmer Fiete sowie die resolute Hauptkommissarin Luisa Mills bringen reichlich Farbe und typisch norddeutschen Humor in die Geschichte.
Andreas Izquierdo erzählt die Geschichte auf eine leichte und lockere Art. Die Charaktere sind gut in Szene gesetzt. Natürlich gefällt mir Mads am besten, aber auch sein Vater Fridtjof, der diesmal einen Chor mit rüstigen Nachbarinnen gründet, ist immer für einen kleinen Schmunzler gut.
Die Suche nach der Wahrheit verlangt Mads einiges ab und er bringt sich auch wieder in Gefahr.
Niemals geht man so ganz ist ein Krimi mit Spannung und Humor, ohne viel Blutvergießen. Ich habe das Buch mit Freude gelesen und freue mich jetzt schon auf Band 3.