Emotional, Bruch mit der Familie, Queerfeindlich, Frauenfeindlich.
"Man kann darüber streiten, ob Ananas auf eine Pizza gehört - das ist Meinung. Aber wenn die Pizza auf dem Tisch steht und ich behaupte, da sei keine, dann ist das keine Meinung, sondern schlicht falsch." ¿¿(Leonie Plaar)Warum ich dieses Buch abgebrochen habe - und warum du es trotzdem lesen solltest ¿Ich musste das Buch kurz vor dem Ende pausieren. Nicht, weil es schlecht ist, sondern weil es mich menschlich so tief berührt und emotional schlicht überwältigt hat. Die Kälte und Entfremdung innerhalb der Familie zu lesen, tut weh.Meine Erkenntnisse beim Lesen:Worte vs. Charakter: Wenn man sagt Das war rassistisch", greift man nicht den Menschen an, sondern weist auf die Verletzung hin, die die Worte auslösen.Mühsame Aufklärung: Ich habe riesigen Respekt vor Leonies Kraft, immer wieder mit Fakten gegen Desinformation anzukämpfen.Akzeptanz: Niemand sucht sich aus, wen er liebt. Dass Homosexualität in der eigenen Familie auf so viel Ablehnung stößt, ist unbegreiflich.Blick durch Biografiearbeit: Unaufgearbeitete, transgenerationale Traumata oder Kriegserfahrungen älterer Generationen erklären manche Muster - auch wenn sie Diskriminierung niemals entschuldigen.Echter Halt: Das Buch zeigt, wie unschätzbar wertvoll eine stabile Familie oder Wahlfamilie ist, die bedingungslos hinter einem steht.Mein Fazit:Das Buch tut weh, aber es ist wichtig. Es erklärt Begriffe wie Meinungsfreiheit oder Queerfeindlichkeit verständlich und zeigt, was Spaltung anrichtet. Lies es, um zu verstehen - und um die Menschen zu schätzen, die dir echten Halt geben.Wie geht ihr in der Familie mit schwierigen Themen um? ¿¿