Kurzweilige Liebesgeschichte, die humorvoll wenn auch etwas oberflächlich bleibt. Für meinen Geschmack etwas zu viel Spice.
Der zweite Band der Reihe nimmt uns wieder mit ins schöne Vancouver und die umliegende Natur. Den Trope des Fake-Datens kennen wir aus anderen Romanen wie auch in schwächerer Form aus dem ersten Band, aber es ist humorvoll umgesetzt. Die Autorin bemüht sich, emotionale Gespräche zwischen den Figuren aufzubauen, bei mir kam jedoch leider keine Tiefgründigkeit an und die Beziehung beruht primär darauf, dass sich die zwei schon aus der Schule kennen und er sie damals schon mochte. Eine süße Idee, statt den vielen Spice-Szenen hätten es aber auch einige aktuelle tiefgründige Gespräche getan. Trotzdem lässt sich das Buch schnell und angenehm lesen, man wünscht sich gerade zu in das Setting. Wer Lust auf eine kurzweilige, nicht mit unnötigem Drama aufgepeppte und weitgehend gesund und erwachsenwirkende Liebesgeschichte hat, ist hier gut aufgehoben, wenn man über die vielen Spice Szenen hinweg sieht.