Inhalt:
Am Montmartre findet das jährliche Weinfest statt. Zu diesem Anlass und sehr zum Missfallen von Commissaire Geneviève Morel, ist ihre ganze Familie nach Paris gekommen. Zudem hat Großmutter Mamie einen neuen Verehrer. Geneviève beschleicht der Verdacht, dass Mamie etwas im Schilde führt. Doch sie kommt nicht dazu sich viel Gedanken darüber zu machen. Vielmehr hat sie alle Hände voll zu tun, um die Identität einer weiblichen Leiche zu klären, die während des Fests gefunden wurde. Die Ermittlungen schreiten nur langsam voran und führen Geneviève zu einem Weingut in die Champagne, dessen Bewohner sich merkwürdig verhalten.......
Leseeindruck:
"Die mysteriöse Tote vom Montmartre" ist der 3. Band der Reihe um Commissaire Geneviève Morel, deren Familie durch Kunstdiebstähle zu Reichtum gekommen ist. Natürlich darf das niemand wissen. Großmutter Mamie hat sich offiziell zur Ruhe gesetzt. Doch Geneviève ist skeptisch. Die Szenen zwischen Mamie und Geneviève liebe ich. Sie sind erfrischend und lockern die Geschichte auf. Deshalb hat es mich gefreut, dass Mamie im vorliegenden Band ein kleines Special bekommen hat und mit einem Augenzwinkern konnte ich im Gegensatz zu Geneviève erfahren, was Mamie so anstellt. Der Schreibstil ist locker und versprüht französischen Flair. Zudem bekommt man nebenbei noch eine kleine Reiseführung. Den Fall empfand ich als spannend. Er hat mich zum Miträtseln animiert und hatte am Ende noch eine Überraschung parat. Schmunzeln musste ich über ein kleines Crossover, das der Autor eingebaut hat.
Fazit:
"Die mysteriöse Tote vom Montmartre" bleibt dem Stil der Vorgänger treu. Der Krimi versprüht einen leichten Humor. Gleichzeitig bietet er aber auch einen spannenden Kriminalfall. Gut hat mir gefallen, dass Mamie einen größeren Auftritt bekommt und ich alte Bekannte aus einer anderen Reihe kurz wiedertreffen konnte. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gebe gerne eine Leseempfehlung.