Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live im Fernsehen ausrastet. Er betrinkt sich in einer Bar und bittet Oliver, den Sohn ihrer Managerin, ihn abzuholen und vertraut ihm schließlich an, dass er schwul ist. Oliver, der selbst bi ist, kennt das Gefühl und ist für Spencer da. Zwischen den beiden entstehen Gefühle, mit denen beide nicht gerechnet habe. Spencer möchte nicht, dass seine Fans sein Geheimnis erfahren, womit Oliver kein Problem hat. Bis ein Stalker auftaucht, der das Liebesglück bedroht.Wieder eins der Bücher die viel zu lange auf dem SuB lagen, auch weil es der letzte Band der Reihe ist.Spencer mochte ich wirklich gerne. Ob es die Zeit im Studio war, oder Auftritte war, ich fand es so toll ihn am Schlagzeug zu erleben. Mir hat gut gefallen wie der Druck auf Spencer wächst und man sich in seine Lage hineinversetzen kann. Ich dachte immer, es sei doch nichts schlimmes wenn er sich outet, aber vielleicht ist das (leider) eine persönliche Meinung.Oliver mochte ich auf Anhieb. Er ist nerdig und mit der Brille und seinem Job in der Bibliothek konnte ich mir schnell ein Bild von ihm machen.Die Schauplätze haben mir gut gefallen, die Wohnung von Oliver konnte ich mir richtig gut vorstellen und auch die Hütte oder das Studio wurden lebendig. Das Musikalische hat mir wieder gut gefallen, auch weil so so realistisch beschrieben war. Ob die Autorin gut recherchiert hat oder durch eigene Erfahrungen, es war sehr toll beschrieben. Ich hab es geliebt die Band im Studio zu sehen.Die Gefahr, die leichten Spannungselemente haben dem Buch mehr Tempo gegeben, was ich richtig toll fand. Auf die Lösung wäre ich nicht gekommen und die Geschichte dahinter war mal heftig.So beende ich die Mighty Bastards Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.