Ein starker Abschluss mit düsterer, epischer Atmosphäre.
Um den Nebel in Blunder zu lichten, fehlt Ravyn nur noch die Karte der Zwei Elben. Doch auf diese Suche muss er sich ohne Elspeth begeben. Der Nachtmahr hat die Kontrolle über ihren Geist übernommen, und Elspeth ist nicht länger Herrin über ihr eigenes Schicksal. Während Ravyn versucht, den letzten Teil des Puzzles zu finden, rücken andere Figuren stärker in den Mittelpunkt der Geschichte und neue Wege müssen gefunden werden, um Blunder zu retten.Two Twisted Crownskonnte mich insgesamt gut unterhalten, auch wenn mir der erste Band noch ein kleines bisschen besser gefallen hat. Anfangs war ich etwas skeptisch, weil Elspeth, unsere eigentliche Protagonistin, hier aufgrund der Umstände weniger präsent ist. Doch der Handlungsstrang rund um Elm und Ione konnte das für mich gut auffangen und hat mich bei der Stange gehalten. Auch dieser abschließende Band zeigt wieder, dass diese Geschichte keine typische 08/15-Romantasy ist. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und angenehm zu lesen, während die Ideen und die Umsetzung der Magie rund um die Karten wirklich kreativ und eigenständig wirken. Zwar gibt es hier und da romantische Momente, aber für mich liegt der Fokus eindeutig stärker auf der Fantasyhandlung. Die Liebesgeschichten waren durchaus schön zu verfolgen, standen jedoch nicht so sehr im Mittelpunkt, wie man es vielleicht von einer Romantasy erwarten würde. Emotional hat mich die romantische Ebene deshalb nicht ganz so stark gepackt. Auf der Fantasyseite hingegen konnte mich das Buch definitiv überzeugen.Insgesamt istTwo Twisted Crowns ein gelungener Abschluss mit einer düsteren Atmosphäre, spannenden Ideen und einer Welt, die sich von vielen anderen Geschichten des Genres abhebt.