Typisch Elle Kennedy, zum Wohlfühlen und Mitfiebern.
Als Shane Lindley in das Apartment nebenan zieht, kann sich Diana Dixon nichts Schlimmeres vorstellen. Doch als unerwartet die Ex-Partner der beiden auf der Bildfläche erscheinen, gehen sie einen Deal ein: eine Fake-Beziehung. Doch was kann an einer Beziehung falsch sein, wenn sie sich so richtig anfühlt?Meine Gedanken:Typisch Elle Kennedy. Das Buch war einfach zum Wohlfühlen und überrascht auch mit ernsten Themen. Besonders faszinierend finde ich, wie es die Autorin schafft, auf der einen Seite eine unbeschwerte, leichte Liebesgeschichte zu schreiben und dann mit sensiblen Themen mehr oder weniger unerwartet um die Ecke zu kommen. Das hat den Charakteren so viel mehr Tiefe gegeben.Mich hat vieles zum Nachdenken gebracht und teilweise sehr wütend gemacht, gerade bei der emotionalen Thematik (Triggerwarnung lesen). Trotzdem waren die dunklen Momente nicht so stark ausgeprägt, die guten Wohlfühlmomente überwiegen deutlich.Durch das Setting in der exklusiven Wohngegend hat es sich oft so angefühlt wie eine cosy Kleinstadt-Romance, inklusive der eigensinnigen Bewohner. Das war ein toller Ausgleich zum Campus-Leben, das man bis hierhin fast ausschließlich kannte. Die Handlung hat sich im Mittelteil etwas gezogen, da bin ich beim Lesen öfter ins Stocken geraten, wollte aber trotzdem unbedingt wissen, wie es weitergeht.Die Charaktere mochte ich sehr, wobei mir die Hauptpersonen nicht so sehr ans Herz gewachsen sind wie Ryder und Gigi in Band 1 der Campus-Diaries-Reihe. Dafür fand ich bei Dixon Rule vor allem einige Nebencharaktere stark.Das Lesen hat mir Spaß gemacht und Dixon Rule hat sich zu einem absoluten Wohlfühlbuch entwickelt.