Ich habe den ersten Teil über Shay und Landon kürzlich gelesen und mich trotz meiner eher enttäuschenden Erfahrung dazu entschieden, direkt mit dem zweiten weiterzumachen.
Immerhin hatte ich noch einen Überblick über die verschiedenen Dramen.
Mit Shay und Landons Geschichte bekommt man eine Geschichte zum Preis von zwei.
Ja, richtig: eine Geschichte für zwei Bücher
Man hätte den ersten Band und diesen Teil problemlos zu einem Buch zusammenfassen können.
Dieser Band fühlte sich für mich wie eine Neuauflage des ersten an nur dass die Protagonisten inzwischen erwachsen sind.
Immer wieder treffen Shay und Landon aufeinander, erkennen, wie sehr sie sich lieben, stellen dann jedoch fest, dass sie eigentlich nicht gut füreinander sind, und trennen sich erneut.
Das passiert gefühlt dreimal.
Selbst wenn man 50 % der Handlung gestrichen hätte, wäre es kaum aufgefallen, weil sich die Geschichte immer wieder im Kreis dreht.
Die Nebenhandlungsstränge, die Nebencharaktere und generell alles abseits der Liebesgeschichte fand ich dagegen am unterhaltsamsten.
Besonders die Familienessen mit Shay, ihrer Mutter und Oma Maria haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Auch dass Eleanor, Grayson und ihre Familie eine größere Nebenrolle einnehmen, empfand ich als sehr positive Entwicklung.
Im ersten Band hatte mich irritiert, dass Eleanor trotz der oft betonten engen Beziehung zwischen den Cousinen kaum vorkam.
Shays Beziehung zu Greysons Tochter Karla ist außerdem einfach süß und herzerwärmend.
Für mich hätten Shay und Landons Geschichte und die wirklich gelungenen Nebenhandlungen deutlich besser funktioniert, wenn die Handlung kompakter erzählt worden wäre.
Dadurch hätten die emotionalen Momente vermutlich auch deutlich mehr Wirkung entfalten können.