Die Schokoladenvilla-Backstube ist ein außergewöhnliches Backbuch. Denn es enthält nicht nur super vielfältige Rezepte und ansprechende Bilder, sondern auch Textausschnitte aus den Büchern von Maria Nikolai, kurze Interviews und sogar eine neue Novelle.Zwei der tollen Rezepte habe ich schon ausprobiert: "Torta della Nonna Antonella" und "Der Sandkuchen meiner Großmutter". Auf die Torta war ich besonders gespannt, weil die im Buch schon immer so lecker klang! Deshalb muss ich auch unbedingt noch Helenas Apfelkuchen, Lillys Nussschaumtorte und die Zuckerbrezeln backen. Ob ich mich an die Schlosstorte herantraue weiß ich noch nicht... aber die Torta war jedenfalls mal was ganz Anderes und super lecker. Aber auch der einfache Sandkuchen war so lecker! Alle waren begeistert. So muss Kuchen für mich sein - einfach und lecker.Das Buch ist in vier Teile gegliedert - im Ersten gibt es Rezepte, die zu den Büchern passen, im Zweiten Rezepte aus Marias Familienbackbuch, im Dritten Rezepte aus dem K'ffeehaus von Alexandra Pieper, die am Backbuch mitgewirkt hat und im Vierten gibt es noch einige herzhafte Rezepte. Am meisten reizen mich die Rezepte aus dem ersten Teil, aber einige Rezepte aus dem Familienbackbuch erinnern mich an die Rezepte meiner Oma und wecken deshalb Kindheitserinnerungen, die ich unbedingt wachrufen möchte, zum Beispiel mit dem Mama Mariannes Johannisbeerkuchen)Das Buch lädt aber auch zum Schmökern ein. Mit den Romanauszügen wieder in die Geschichten der Schokoladenvilla, der Bodensee-Saga und Little Germany einzutauchen war richtig schön und mir war sofort wieder klar, warum ich Marias Geschichten so gerne lese.Auch die neue Novelle, die die wahre Geschichte von Marias Großeltern erzählt, hat mir sehr gut gefallen.FazitMehr als ein Backbuch und ein Muss für Schokoladenvilla-Fans!