Juniper Castillo, ein ehemaliger Kinderstar, und der Jungschauspieler Kai Laramie haben neben dem Hollywood-Star Matthew Malone die beiden Hauptrollen in dem Biopic über den Künstler Andy Warhol. Der Film wird zu dem ersehnten Kassenschlager und Juniper und Kai gelangt damit der große Durchbruch in Hollywood.
Im Film werden Juniper und Kai ein Liebespaar und auch am Set sind sie sich vertrauensvoll näher gekommen. Doch während der Promotionstour für den Film lernen sie die Schattenseiten des Erfolgs kennen, was nicht nur ihre junge Beziehung vor eine große Herausforderung stellt.
Der Roman wird in längeren Abschnitten aus beiden Perspektiven geschildert - vom Kennenlernen am ersten Drehtag, über die Pressearbeit nach Drehschluss bis zur Filmpremiere und den ersten Reaktionen darauf.
Juniper und Kai haben unterschiedliche Erfahrungen in der Filmbranche und verkörpern unterschiedliche Persönlichkeiten. Juniper wurde von klein auf zu Erfolg getrimmt, ist arbeitsam und ehrgeizig, während Kai unsicher und zurückhaltend ist und nicht das Licht der Öffentlichkeit sucht. Beide sind jedoch sensibel und auf unterschiedliche Art von ihrer Vergangenheit belastet. Und genau diese persönlichen Traumata werden insbesondere Kai zum Verhängnis, denn die auf Erfolg und Kommerz bedachte Filmindustrie ist skrupellos.
Obschon es sich bei "Hollywood, Ending" um den ersten Erwachsenenroman von John Green handelt, mutet das Buch wie eine Coming-of-Age-Geschichte an, denn die beiden Hauptfiguren sind erst Anfang 20 und fühlen sich selbst wie Teenager.
Der Roman wirft einen interessanten Blick hinter die Kulissen Hollywoods. Neben den Abläufen zum Dreh und Vermarktung eines Films geht es im Wesentlichen um das Spannungsfeld von Privatleben und Öffentlichkeit: Berühmtheit, Bewunderung und finanzielle Freiheit vs. Übergriffe, Erfolgsdruck, Ängste und Manipulation.
Die Darstellung der Hollywood-Maschinerie wirkt dabei äußerst realistisch, die Liebesgeschichte hingegen wirkt unentschlossen und holprig. Juniper und Kai funktionieren als Filmpaar und erscheinen als perfektes Team und vertrauensvolle Freunde, von Romantik ist allerdings wenig zu spüren - vielleicht oder gerade weil der Satz "ich liebe dich" so inflationär verwendet wird.
"Hollywood, Ending" ist keine mitreißende Lovestory, aber eine unterhaltsame und einfühlsame Geschichte über große Träume, den Preis des Ruhms und zwei Charaktere, die ein Selbstbewusstsein entwickeln und lernen, für sich selbst einzustehen.