Was hat ein Fußballspiel des FC Aubergine mit brotloser Philosophie zu tun? Was meint »Teller als Bühne« und wie kommt man von rußigen Hofküchen der Renaissance zum dekonstruierten Rheinischen Sauerbraten? Soll, ja muss man den Wein atmen lassen und derweil mit dem Essen spielen? Solchen und anderen Fragen geht dieser Band nach und umreißt dabei das neue Forschungsfeld der kulinarischen Ästhetik - bezüglich des Kochens, Essens und Trinkens, aber auch mit Blick auf das Servieren und Präsentieren, das Diskutieren und Kritisieren. Die Beiträge kommen nicht nur aus verschiedenen Disziplinen der Wissenschaft, sondern auch aus der Praxis, aus Küchen, Ateliers und Redaktionen: Es geht um Formen der Tischdekoration ebenso wie um Begegnungen mit berühmten Köchen, um ausgetüftelte Menüs für Politiker wie auch Fragen der Nachhaltigkeit und der kulinarischen Fürsorge.