Wahnsinnig poetisch, literarisch, wichtig. 3sat Kulturzeit Buchmessentalk
In seinen historischen wie persönlichen Spiegelungen faszinierend und in seiner sprachlichen Feinheit brillant. Christoph Schröder, Die ZEIT - Sonderausgabe Die 100 besten Bücher des Jahres
Ein Buch, das ganz direkt den Nerv trifft. Weil es genau in unsere Zeit passt. Weil es uns etwas zu sagen hat. Ich würde das Buch brillant nennen. Es ist virtuos, es ist klug, toll gebaut und erzählt. Aber ich finde so schön, dass die Brillanz zurücktritt, dass es immer um etwas ganz Existentielles geht. Es ist eine Haltung. Knut Elstermann, RBB Radioeins "Die schöne Lesung"
Ein begnadeter Stilist. Bei Edgar Selge entsteht eine Prosa, die bleibt. Knut Cordsen, BR 24
Eine Empfehlung ergibt sich aus dem Buch: der Selbstgewissheit misstrauen, dem Anderen in die Augen schauen, seine Schwäche zugeben. Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung
Selge geht vorsichtig vor, nie belehrend, nie vorlaut und setzt einem fast vergessenen russischen Kriegsopfer ein Denkmal, das lange nachwirkt. Sven Trautwein, fr. de (Frankfurter Rundschau Online)
In seinem Roman spinnt der Erzähler in imaginären Dialogen mit Jura dessen Geschichte nach, und zugleich entstehen berührende Dialoge über Liebe, Freiheit, Freundschaft und Gewalt. Sehr lesenswert. Kurier
Selge tastet sich vorsichtig und immer mehr an diesen Jura heran. Und das ist wirklich ein tolles Spiel mit Fiktion auf ganz verschiedenen Ebenen. Antje Bonhage, RBB Radio 3 am Morgen
Seine schreibende Annäherung an den in Leningrad eingeschlossenen Jura liest sich nicht nur als ein literarisches Gedenken und ein Stück Trauerarbeit, sondern auch als eine eindrucksvolle öffentliche Abbitte. Michael Eggers, Deutschlandfunk "Büchermarkt"
Edgar Selge verbindet historische Wirklichkeit und literarische Imagination zu einer Erzählung über Erinnerung und Verlust. Münchner Merkur