Eine gelungene Fortsetzung der Reihe
Ich glaube, was ich an Release Me am meisten geliebt habe, war dieses Gefühl, wieder in eine Welt zurückzukehren, die ich schon so lange kenne. Nachdem ich die Shatter me -Reihe damals gelesen habe, war es wirklich schön, wieder auf einige der bekannten Charaktere zu treffen. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, wie sehr ich sie vermisst habe, bis sie plötzlich wieder Teil der Geschichte waren. Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als würde man alte Bekannte wiedersehen, und genau das hat mir beim Lesen unglaublich viel Freude gemacht.Gleichzeitig hat das Buch mit Rosabelle und James seine eigenen Charaktere, auf die ich mich ebenfalls schnell eingelassen habe. Ich mochte ihre Geschichte und vor allem die Dynamik zwischen den beiden sehr gerne. Trotzdem waren es für mich immer wieder diese kleinen Momente mit den bekannten Figuren aus shatter me, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.Ich fand es außerdem schön, dass das Buch nicht einfach nur versucht, die alte Reihe zu wiederholen, sondern seine eigene Geschichte erzählt und trotzdem diese Verbindung zu den Charakteren und der Welt herstellt. Dadurch hatte ich beim Lesen sowohl etwas Vertrautes als auch etwas Neues.Besonders gegen Ende wollte ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe die Charaktere wirklich ins Herz geschlossen und war gleichzeitig ein bisschen traurig, als ich fertig war, weil ich wusste, dass ich sie jetzt wieder verlassen muss.Für mich war Release Me deshalb vor allem eine richtig schöne Reise zurück in eine Welt, die ich schon einmal geliebt habe. Die neuen Charaktere haben mir gefallen, aber die alten wiederzusehen und erneut Geschichten über sie zu lesen, war definitiv eines meiner Highlights. Es war einfach schön, wieder ein kleines Stück Shatter me -Feeling zu bekommen.