On Wings of Blood - ist es den Hype wert? Meiner persönlichen Meinung nach "nein". Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, zwischendurch kostete es mich richtig Nerven und manchmal hatte ich nur Fragezeichen im Kopf.Der Beginn der Story war stark, mystisch und spannend. Die Hauptprotagonistin Medra kam von einer anderen Welt, wirkte desorientiert und dann kam bereits Blake, der Hauptprotagonist. Die Reise schien loszugehen.Aber dann ging es für mich stark bergab. Nach und nach kamen alle möglichen Charakteren und Figuren hinzu, Handlungen und Gespräche ergaben keinen Sinn. Dialoge wurden in die Länge, manchmal über mehrere Seiten gezogen, obwohl man sie einfach hätte weglassen können, da sie keine Auswirkung auf die Story hatten. Viele Handlungen und Gedankengänge blieben einfach offen.Die Geschichte fand einfach keinen roten Faden, überall franste dieser aus und verstrickte sich Schlussendlich in einem Filz aus verschiedene angefangenen Handlungsstränge. Es wirkte oft erzwungen, als müsse alles, was in den letzten Jahren am Fantasy Buchmarkt war, auch in dieses Buch packen. Eine Schule mit verschiedenen Häuser, Spiele die keinem Zweck dienen, Opferrituale, verschiedene Lehrer, Vampire, Zwerge, Drachen, Fluffel, Drachenreiter, Fae etc. Es war einfach zu viel. Leider kam dann noch das absolut unpassende Wording. Eine Sprache, welche ständig unter der Gürtellinie war, egal ob von Schüler, Lehrer oder wem auch immer. Wieder und wieder Phrasen und Wörter, die einfach nicht zu einer guten Fantasy Story passten. Tja und dann kam der Schluss. Der machte das Ganze auch nicht besser. Nach gefühlt 650 Seiten erzwungenen Enemy, kam der der Lovers Trope. Ein Drache, der seine Wiedererweckerin immer mit "Kleines" anspricht. Hier wäre eindeutig weniger mehr gewesen. Die Autorin hatte viele gute Ideen. Hätte diese aber in mehreren Büchern verarbeiten sollen.Danke an den Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.