"Sie schloss einen Pakt mit dem Teufel, und dennoch legte sie ihre Hand in seine."
In einer Welt ganz gleich der unseren setzt die Geschichte von Kierse an. Einen entscheidenden Unterschied gibt es zwischen ihrer und unserer Welt jedoch: die Monster.
Sie lauern an jeder Straßenecke - Vampire, Werwölfe, Trolle, Geister... und viele mehr. Doch seit einiger Zeit (seit dem sogenannten Monsterabkommen) leben die Menschen einigermaßen friedlich mit den Monstern zusammen. Dennoch herrscht ein gewisses Machtgefälle zugunsten der Monster.
Kierse ist eine Diebin - eine sehr erfolgreiche sogar. Doch dann wird sie erwischt... von Graves, der aber nichts tut - sondern sie für einen Job anheuert, der beinahe unmöglich erscheint.
Und ab da konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war unheimlich fasziniert von Kierse - die das perfekte Beispiel für eine moralisch graue Hauptfigur ist -, von der Welt, die die Autorin aufgebaut hat... und ja, auch von Graves. Er hatte diese typisch mysteriöse und unglaublich interessante Aura, der Kierse nicht widerstehen konnte (ich kann es ihr nicht wirklich verübeln). Zudem wäre da noch diese Fähigkeit, der sich die Protagonistin ihr ganzes Leben lang nicht bewusst war - was auch mein Interesse sehr geweckt hat.
Bloß muss ich anmerken, dass mir persönlich die Spice Szenen etwas zu detailliert waren.
Dennoch habe ich mich sehr darauf gefreut "The Wren in the Holly Library" zu lesen und kann guten Gewissens sagen, dass ich mich umso mehr auf die Fortsetzung freue, da der Cliffhanger wirklich fatal war. Und die Plot Twists... Okay, was?!
Die Anziehung zwischen Kierse und Graves hat mir sehr gefallen und ich habe sehr mit den beiden mitgefiebert. Besonders fasziniert war ich aber von der Bibliothek in Graves' riesigem Haus - die Bibliothek und das Haus einmal zum Mitnehmen bitte!