Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe und mich die Geschichte so begeistert hatte, musste ich den zweiten Band auch unbedingt lesen. Was mir am Ersten allerdings absolut gar nicht gefallen hatte, war dieses Liebes-Geplänkel zwischen den beiden Protagonisten, was mir einfach zu viel und zumerkwürdig erschien. Und obwohl die Bücher schon längst geschrieben wurden, war es ein wenig so, als hätte man meine Anmerkungen gelesen und erhört.
Denn in diesem Teil wirkt Zoey nahezu verändert. Wo sie im ersten Band noch naiv, unreif und ständig von ihren Hormonen geplagt war, war sie hier zwar immer noch an manchen Stellen ein wenig wehleidig, aber eindeutig erwachsener. Sie wirkte auf mich, als würde sie ihre Handlungen mit bedacht angehen, hinter die Fassaden blicken wollen und nicht mehr ganz so darauf achten, was die anderen von ihr denken, sondern sich mehr auf ihren eigenen Weg fokussieren.
Dylan wirkte zu Beginn recht unnahbar und auch sehr stark verändert. Daher wurde ich hier sehr positiv überrascht, als wir dann auch mehr über ihn erfahren haben und er dadurch nicht mehr so undurchsichtig wirkte. Gleiches gilt für die anderen Charaktere im Buch.
Der Schulalltag weicht hier ein wenig in den Hintergrund, da das Turnier im Vordergrund stand, was aber vollkommen okay war. Denn dadurch konnten wir dennoch sehr schöne Einblicke in das Leben an der Academy gewinnen und wie ernst es den Schülern ist oder mit welchen Waffen sie kämpfen, um an ihr Ziel zu kommen.
An dieser Stelle muss ich allerdings auch ernsthaft einwenden, dass die Reihe gut und gerne noch hätte viel weitergehen können, damit wir mehr Einblicke in die spannende Welt bekommen. Welche Figuren es hier noch gibt, wie das Leben an der Academy aussieht oder auch danach.
Denn so kam es mir ein bisschen so vor, als hätten wir jetzt in den zwei Bänden langsam eine Bindung zu den Figuren und deren Leben aufgebaut, um es dann wieder abrupt zu beenden.