Recht gute Unterhaltung, aber sehr vorhersehbar.
In diesem Werk begleiten wir nacheinander drei Frauen, die sich plötzlich in einem ihnen angepassten Szenario wiederfinden. Somit ist das Buch in vier Teile unterteilt. Die ersten drei behandeln jeweils die Geschichte der jeweiligen Frau, der letzte Teil führt dann alles zusammen.Celia findet sich ohne Erinnerungen an ihr bisheriges Leben in einer Umgebung wieder, die einem Cozy-Crime-Roman entspricht. Allie findet sich in mit Freunden in einer einsamen Hütte im Wald wieder, wo ein Mörder auf sie wartet. Und Maggie muss sich durch ein Labyrinth wie aus einem dystopischen Roman kämpfen, um ihre Tochter zu retten.Der Roman hält jetzt nicht allzu viele Überraschungen parat. Er bietet gute Unterhaltung, aber mir war direkt klar, worum es hier im Wesentlichen geht. Bei jedem Kapitelanfang ist ein Chatverlauf zu lesen, der zusätzlich klar macht, was hier los ist. Das Konzept der Geschichte gefällt mir gut, aber leider war alles eben ziemlich vorhersehbar. Die Charaktere waren mir aber trotz allem sympathisch und ich habe auch etwas mit ihnen mitgefiebert.Alles in einem bietet dieser Roman eine recht gute Unterhaltung für zwischendurch, ist für mich aber das schwächste Buch aus der Feder Henrys, da bin ich einfach besseres gewohnt.